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Presseinformationen

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Alljährlich versammeln sich Österreichs KlimaforscherInnen am Klimatag – heuer von 23.-25. April an der Universität Salzburg

06.04.2018

Neben den Informationen über die neuesten Forschungsprojekte steht auch die Vernetzung zwischen den WissenschaftlerInnen selbst und zwischen Forschung, Verwaltung und Gesellschaft im Fokus der dreitägigen Veranstaltung. Der gemeinsam mit dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention und dem BMNT organisierte Vernetzungstag (23.04.) widmet sich den Zukunftsaussichten für die im gesamten alpinen Lebensraum bedeutenden Sektoren Tourismus, Kommunikation und dem Klima- & Umweltmonitoring. Maßnahmen gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen stellen eine der zentralen Prioritäten der Alpenkonvention, in der Österreich gerade den Vorsitz hat, im Arbeitsprogramm für die nahe Zukunft dar und genießen daher gerade besondere Aufmerksamkeit. Begonnen wird in diesem Jahr mit dem Austauschtreffen für JungforscherInnen. Diese legen ihr Augenmerk auf eines der zentralen Themen der Alpenkonvention - die derzeitigen und zukünftigen alpinen Risiken.

Am 24. und 25. April, an denen es ebenfalls einen Alpenschwerpunkt gibt, stehen dann die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse im Vordergrund. Sehr viele wichtige Erkenntnisse zur Zukunft des Tourismus in den Alpen, Chancen und Risiken einer an den Klimawandel angepassten Mobilitätsstrategie oder den fiskalischen Implikationen von potentiellen Schäden durch die veränderten Bedingungen spannen den inhaltlichen Bogen der Konferenz.

Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem vom Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung: „Der Klimatag ist eine zentrale Drehscheibe, um sich über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren und mit Forscherinnen und Forschern gemeinsam zukünftige Projekte zu initiieren. Wir schaffen seit zehn Jahren durch unser Förderprogramm ACRP (Austrian Climate Research Programme) wissenschaftlich fundierte Fakten zum Klimawandel in Österreich. Darüber hinaus zeigen wird seit 2016 im Rahmen des Programmes KLAR! auch, wie die Anpassung in der Praxis kosteneffizient und zukunftssichernd umgesetzt werden kann. Diese Themen spielen auch in der integrierten Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung #mission2030 eine zentrale Rolle“, so Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Wissenschaft und Gesellschaft – Kunst & Kultur

“Der Klimawandel ist nicht alleine eine Herausforderung an die Wissenschaft, viel mehr ein kulturelles Phänomen, wird er doch auch von uns Menschen herbeigeführt und trifft uns direkt oder mittelbar alle mit seinen Folgen, “ erklärt der Künstler Hermann Josef Hack. Er wird die Tagung der Wissenschaft mit seiner Intervention, an der sich alle Passanten gerne beteiligen dürfen, „Klima-Waagnis“ in den öffentlichen Raum (24.03.2018, 18-19.30, Mozartplatz) holen.

Organisationsteam

Organisiert wird der Klimatag vom Climate Change Centre Austria in Kooperation mit der Paris-Lodron-Universität Salzburg, dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention, dem Land Salzburg, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Universität für Bodenkultur Wien, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, dem Umweltbundesamt und Weatherpark.

Gefördert und unterstützt wird der Österreichische Klimatag vom Klima- und Energiefonds im Rahmen seines Forschungsprogramms “ACRP – Austrian Climate Research Programme“.

Nähere Informationen zum Klimatag und dem Programm

Informationen zu Hermann Josef Hack